Sabine’s Weblog

Sushi auf dem Segelboot

August 3, 2008 · Keine Kommentare

Jachthafen Flensburg

Jachthafen Flensburg

Flensburg, die nördlichste Stadt Deutschlands, ist den meisten Autofahrern bundesweit eher durch die Punkte bekannt, und nicht weil es ein hübsches Städtchen ist.
Und das ist es durchaus, der Hafen in der Innenstadt ist gesäumt von kleinen, bunten Häusern mit spitzen Dächern, und in der Innenstadt an sich gibt es viele kleine versteckte Hinterhöfe, in denen sich Restaurants, Bars oder kleine Läden verstecken. Wer sich also wirklich mit offenen Augen umsieht, der kann viel entdecken; vor allem zwei drei skurrile Krims-Krams-Läden haben es mir ja angetan.

Doch Hauptziel war der Jachthafen, denn dort liegt das Segelboot, auf welchem wir den Abend verbracht haben. Obwohl wir den Hafen nicht verlassen haben, hatte man trotzdem ganz stark das Gefühl, man befände sich im Urlaub.

Einfach immer geradeaus

Einfach immer geradeaus

Das Segelboot

Das Segelboot

Um die Nase den kühlen Wind der Ostsee, in der Nase den Meeresgeruch, dazu noch die Schreie der Möwen und das Geklapper der Segelmasten, alles zusammen schafft wirklich eine angenehme Urlaubsatmosphäre. “Gekocht” wurde auch, es gab Sushi, Pasta und Pizza vom Lieferdienst. Und es war wirklich lecker.

Auch Schiffe haben Rettungsringe

Auch Schiffe haben Rettungsringe

Um die Multi-Kulti-Mischung perfekt zu machen, wurde spanischer Rotwein gereicht und lateinamerikanische Musik gespielt.
Ich habe hinter dem Steuerrad natürlich Kapitän gespielt, und werde meine Fähigkeiten beim nächsten Segeltörn auch unter Beweis stellen.
Alles in allem ein wirklich sehr schöner Tag.

Segler im Hafen

Segler im Hafen

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Massakriert und hinweggefegt

August 2, 2008 · Keine Kommentare

Nachdem ich aufgrund persönlicher Hintergründe um Ostern herum begonnen habe, mich mit Warhammer zu beschäftigen, hatte ich gestern abend mein erstes “richtiges Spiel” gegen jemanden, den ich vorher nicht gut kannte. Diesmal handelte es sich um einen Bruderkrieg, da wir beide Waldelfen als Völker ausgewählt haben.

Bisher war meine Bilanz so, dass ich in meinen Trainingsspielen zumindest eines gewonnen hatte, eines unentschieden verlief, und das allererste naturgemäß in einem Massaker endete. Und was soll ich sagen, gestern abend bin ich auch noch zweimal massakriert worden! Das zweite Mal habe ich mich zwar immerhin schonmal besser geschlagen als vorher, aber trotzdem standen am Ende keine Figuren mehr von mir auf dem Spielbrett.

Das war zwar deprimierend, aber gleichzeitig habe ich natürlich nun auch den Ehrgeiz, das nächste Mal eine ausgewogene Schlacht abzuliefern. Dafür muss ich mich allerdings stärker als gewünscht mal mit strategischen und taktischen Gesichtspunkten auseinandersetzen, denn Bauchgefühl und “ich mach einfach mal so” helfen dabei nicht so wirklich.
Aber vorher werde ich erstmal meine Figuren weiter bemalen, denn eine Dryade ist bisher erst bemalt, denn indem ich das tue, gebe ich meine Kraft an diese weiter, und am Ende werden sie unbesiegbar sein, har har har!! ;)

Dryade von vorne

Dryade von vorne

Dryade von der Seite

Dryade von der Seite

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After Work Party mit lecker Cocktails

August 1, 2008 · Keine Kommentare

Im Sausalitos in Hamburg gibt es ja angeblich die beste After Work Party der Stadt. Also ich muss sagen, die Cocktails waren lecker und preiswert - zumindest während der Happy Hour - und die Atmosphäre war auch ganz cool.

Und glücklicherweise waren nicht so viele Anzugträger da, wie ich, bzw. wir erwartet hatten. Deshalb gehts da demnächst auf jeden Fall wieder hin, und dann gibts ordentlich Melon Cooler, und abgedanct wird dann hierzu:

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Obatzda und Hefeweizen

Juli 29, 2008 · Keine Kommentare

Die Donau

Die Donau

Im Bayerischen Wald, genauer gesagt in der Region Sonnenwald, preist man sich gerne mit der Behauptung an, man sei die sonnenreichste Region ganz Deutschlands. Problematisch ist nur, dass auch die Nordseeinseln und einige Regionen dieses auch gerne von sich sagen. Aber glücklicherweise war der Name wenigstens während unseres Aufenthaltes dort Programm, weshalb wir dort vier wirklich sehr schöne Tage verbracht haben.

Türmchen in Passau

Türmchen in Passau

Passauer Gassen mit Dekoration

Passauer Gassen mit Dekoration

Schwan auf dem Inn

Schwan auf dem Inn

Erst einmal war Sightseeing in Passau angesagt, der sog. Drei-Flüsse-Stadt, wo sich die blaue Donau, der grüne Inn und die schwarze Ils vereinigen, um anschließend als Donau weiter in Richtung Wien zu fließen. Und es ist tatsächlich so, dass man bei gutem Wetter die verschiedenfarbigen Wasser sehen kann, wie sie sich nach und nach vermischen.

Die Wasser fließen zusammen

Die Wasser fließen zusammen

Ausflugsschiff

Ausflugsschiff

Außerdem gibt es in Passau die größte Kirchenorgel der Welt! Zwar gibt es in den Vereinigten Staaten noch eine größere Orgel, allerdings befindet sich diese nicht in einer Kirche. Und bei den vorherrschenden Temperaturen war der Aufenthalt im Passauer Dom auch recht angenehm.

Passauer Dom

Passauer Dom

Die größte Kirchenorgel

Die größte Kirchenorgel

Engelchen im Dom

Engelchen im Dom

Am grünen Inn waren wir dann auch klettern, im sog. Inntal-Klettergarten, was im Grunde darauf hinauslief, unter der Aufsicht vieler schaulustiger Radfahrer und Spaziergänger an den Felsen direkt am Flussweg seine Routen zu bewältigen. Leider viel zu sehr aus der Übung musste ich auch bei der 5- passen, aber für die Dreier hats immerhin noch gereicht.

Geisterhafte Nebel über dem Inn

Skurilles Ausflugsfloß auf dem Inn

Skurilles Ausflugsfloß auf dem Inn

Anschließend gings dann über eine etwas futuristisch anmutende Fussgängerbrücke über den Inn ins schöne Österreich, wo wir in einem zauberhaften Biergärtchen unser Tourenabschlussbier und Marillenknödel zu uns genommen haben.

Österreich und Deutschland verbunden

Österreich und Deutschland verbunden

Überhaupt das Essen. Also jedes Weizenbier der einzelnen Brauereien schmeckt dort irgendwie besser, als die Sachen die man hier so bekommt, und dazu im Biergarten dann noch lecker Obatzda oder Spanferkel mit Knödel, und schon ist Genießen angesagt.

Deshalb war es dann auch ein bißchen schade, das wir nach vier Tagen schon wieder abreisen mussten; aber besser für die Figur wars allemal. Und wir werden wiederkommen!

Blumiger Eingang

Blumiger Eingang

Frühstücken unter dem Wein

Frühstücken unter dem Wein

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Hamburch, meine Perle

Juli 14, 2008 · Keine Kommentare

Blick über die Elbe

Blick über die Elbe

Nachdem ich nun schon soviel davon gehört hatte, aber noch nie da war, habe ich endlich auch mal einen Ausflug an den Elbstrand, genauer gesagt nach Övelgönne gemacht.

Es war wirklich schön, vor allem weil wir auch Glück mit dem Wetter hatten, nur hatte ich mal wieder die falschen Schuhe an. Wer mich kennt, weiß, dass mir das öfter mal passiert. Aber nichtsdestotrotz haben wir einen langen Spaziergang gemacht, und zwar oben zwischen den ganzen Häusern hin, und unten am Strand zurück. Da bin ich dann glücklicherweise auch die Schuhe losgeworden und im angenehm kühlen Wasser zurückgelaufen.

Und ich bin mir sicher, dass ich einige Nachmittage und Abende meines ersten Sommers in Hamburg hier verbingen werde, und zwar mit Grillen und allem drum und dran. Nur werde ich nicht wieder auf die Idee kommen, vom Bahnhof Altona aus bis dorthin zu laufen. Da nimmt man sich wohl besser das Fahrrad mit.

Elbstrand

Elbstrand

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Ein Tag am Strand

Juli 7, 2008 · Keine Kommentare

Strand bei Heidkate

Strand bei Heidkate

Es ist fast Mitte Juli, und man könnte davon ausgehen, es sei Sommer. Als wir aber tatsächlich in Heidkate in der Ostsee baden gehen, ist sowohl das Wasser noch recht kalt, als auch der Wind. Somit streichen wir nach einer Stunde die Segel und machen uns auf den Weg nach Laboe.

Möwen in Heidkate

Möwen in Heidkate

Wachturm in Laboe

Wachturm in Laboe

Hier scheint dann doch glücklicherweise wieder die Sonne und außerdem ist auch noch Hafenfest, so dass sich der Nachmittag doch noch sehr abwechslungsreich gestaltete.

Natürlich gabs auch wieder Fischbrötchen beim besten Fischstand, den es gibt, und nebenbei auch ein paar Souvenirs, allerdings nicht aus dem Strandlädchen, sondern bei einem sehr netten und unterhaltsamen Bernsteinverkäufer.

Hausboot

Hausboot

Auslauf der ColorLine

Auslauf der ColorLine

Rosenduft

Rosenduft

Wettrennen auf der Förde

Wettrennen auf der Förde

Laboer Strand

Laboer Strand

Nur für Touristen

Nur für Touristen

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Atomkraft - Nein danke?

Juli 2, 2008 · Keine Kommentare

Offensichtlich will die CDU mit dem geplanten Atomausstieg in den Wahlkampf gehen, beziehungsweise mit einem Programm dagegen. Und wie es nunmal so ist, wenn die Wahlen anstehen, werden dabei viele Versprechen und Szenarien durch die Medien verbreitet, die kaum einzuhalten sind.
Nichtsdestotrotz nehmen viele Bürger diese Versprechungen mindestens für halbwegs bare Münze, denn jeder hätte natürlich gerne, dass die Energiepreise wieder sinken und wir gleichzeitig den Klimaschutz ankurbeln.

Doch Atomstrom aus Kernenergie ist keineswegs so umweltfreundlich und klimaschonend, wie er seitens der Lobby gerne verkauft wird. Es gibt genug Studien und wissenschaftliche Berichte, die aufzeigen, dass bei dem gesamten Produktionsablauf für die Erzeugung von Kernenergie durchaus einige Mengen an CO2 ausgestossen werden und dieser zudem umständlich und nicht wirtschaftlich genug ist, wie beispielsweise die kürzlich veröffentlichte Studie des Darmstädter Öko-Instituts.

Hinzu kommt, das Atomstrom nur so günstig produziert werden kann, weil er auch mit Subventionen gefüttert wird, genauso wie erneuerbare Energien. Außerdem ist das Endlagerungsproblem immer noch nicht gelöst, man denke nur an das Atommüll-Lager Asse. Aber bei Befürwortern des Atomausstiegs renne ich damit sowieso nur offene Türen ein, und andere scheinen wiederum recht unbelehrbar.

Bleibt nur zu hoffen, dass im Gegensatz zur Strategie der CDU wenigstens SPD und Grüne genug Wählerstimmen sammeln können, um den Aufschub des - meiner Meinung nach - notwendigen Atomausstiegs zu verhindern.
Zumindest ich sage: Atomkraft - Nein danke!

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Wer schön sein will, muss leiden.

Juli 1, 2008 · Keine Kommentare

Irgendwie treibt der Schöhnheitswahn immer seltsamere Blüten.

Nicht nur, dass sich Russinen und Japanerinnen die Beine brechen lassen, um sich mithilfe von künstlichem Knochenwachstum selbige um bis zu 15 Zentimeter zu verlängern, in Amerika schmiert man sich neuerdings sogar Nachtigallenkot ins Gesicht, um hinterher besser auszusehen.

Reicht es denn nicht, wenn man sich einfach so nimmt, wie man ist, und sich ein bißchen hübsch zurecht macht? Also anscheinend haben zuviele Frauen - und mittlerweile auch Männer - zuwenig Selbstbewusstsein, um nicht auf eine solche Scheiße - im wahrsten Sinne des Wortes! - hereinzufallen.

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Finale, ohooo…

Juni 30, 2008 · Keine Kommentare


Tja, das war wohl leider nix. Aber wir haben das Finale verdient verloren, DAS immerhin muss man zugeben. Das Spiel war nicht wirklich spannend, und unsere Jungs eher enttäuschend. Aber immerhin haben wir dann nach zwei Hessburgern auf der Reeperbahn noch mit ein paar Spaniern gejubelt, man ist ja schließlich ein guter Verlierer.
Der Spielbudenplatz war wirklich gerammelt voll, da das Fanfest auf dem Heiligengeistfeld bereits zwischen sechs und halb sieben dicht war, und alle die, die dort noch hinwollten - uns eingeschlossen - sich dann auf dem Spielbudenplatz breit machten.
Bis zum Ende der ersten Halbzeit war die Stimmung auch noch ganz gut, aber danach flachte es dann doch langsam aber sicher ab, bis sich das ganze Publikum in schwarz-rot-goldenen Farben doch recht gefasst auf der gesamten Reeperbahn verteilte, und da dann das neue Lied laut vor sich hin sang: Ole, ole, ole, oleee, Vizemeister, Vizemeister, Vizemeister, ole, ole…

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Eine kleine Weltreise in Kiel

Juni 28, 2008 · Keine Kommentare

“… Schleswig Holstein, meerumschlungen, deutsche Sitte hohe Wacht,
wahre treu, was schwer errungen, bis ein schönrer Morgen tagt! …”

So tönte es bereits aus dem Lautsprecher des Lokführers auf der Fahrt von Hamburg nach Kiel, als sich ein paar sichtlich angetrunkene Fahrgäste irgendwie in diese Anlage reingeschaltet hatten, und die Fahrgäste mit musikalischen Einlagen und “lustigen” Sprüchen zu erheitern versuchten. Zwischendurch meldete sich auch immer wieder ein verzweifelter Lokführer zu Wort, der kurz vor der Einfahrt in den Bahnhof schließlich gegenüber diesen inoffiziellen Sprechern nur noch ein hilfloses: “Halt dein Maul!” äußern konnte.

Auf dem Bahnhof und in der Stadt war natürlich einiges los, aber noch kein Vergleich zu dem, was uns abends auf der Rückfahrt erwarten sollte. Im Gegensatz zum Wetterbericht schien die Sonne, der Wind wehte weiße Wolken über einen blitzblauen Himmel, eben typisches Kieler Wetter - wenn es nicht gerade regnet. Als erstes ging es dann auf den internationalen Markt auf dem Rathausplatz, wo wir uns mit ganz viel Zeit auf eine kleine kulinarische Weltreise begeben haben.
Angefangen hat alles mit Krokodilfleisch am Spieß aus Ruanda. Dann gabs tschechisches Bier und anschließend pakistanisches Lammcurry. Für meinen Geschmack nicht scharf genug. Auf dem Weg zu den afrikanischen Schmuckständen folgten dann gefüllte Teigtaschen aus dem Senegal. Abschließend gab es einen original dänischen Hot-Dog mit roten Pölser, und bei den Schotten Strongbow Cider und einen Whisky. Den Nachtisch bildete dann ein französischer Crepe.

Irgendwie hatte ich die Kieler Woche jedoch als spektakulärer und größer in Erinnerung, vor allem bin ich der Meinung, dass der internationale Markt früher größer und spannender war. Aber meistens trügen solche Erinnerungen, vor allem wenn sie mittlerweile fast zehn Jahre zurückliegen.
Die Kiellinie musste dann auch noch abgelaufen werden, allein schon um zu gucken, was heutzutage daraus gemacht wird. Und siehe da, es gibt mittlerweile einen Citti-Park, eine Jever Party Zone, einen Debitel-Port und ganz hinten war noch jemand vertreten, an den ich mich jetzt nicht erinnere. Also entweder traten die Sponsoren früher weniger offensiv auf, oder es gab einfach nicht so viele, auf jeden Fall hätten wir uns da ziemlich drüber lustig gemacht.
Also ging es wieder zurück in die Stadt.

Dort gabs dann noch ein Henna-Tattoo, ein Caipirinha und einige Bier, sowie diverse Fussball-Devotionalien für das morgige Finalspiel. Ich bin sehr gespannt, wie das wohl ausgehen wird.

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